Abb. 2.14 > Diese Karte zeigt, in welchen Meeresregionen die höchste Anzahl verschiedener Meereslebensräume vorkommt – gemeint sind Lebensräume wie Seegraswiesen, Korallenriffe, Flussmündungen oder auch Meeresgräben. Je dunkler die Kästchenfarbe, desto mehr Lebensräume gibt es in der entsprechenden Region. Die dazugehörigen Zahlenwerte wurden mithilfe eines sogenannten Diversitätsindexes berechnet. Sie werden benötigt, wenn Fachleute die Bio- oder Lebensraumdiversität zweier Regionen miteinander vergleichen wollen. Die zwei bekanntesten Diversitätsindizes sind der hier verwendete Shannon-Wiener-Index sowie der sogenannte Simpson-Index. Sie berücksichtigen beide die Anzahl der Arten oder Lebensräume sowie auch die Verteilung dieser in einem bestimmten Gebiet.
Abb. 2.15 > Die Wassertemperatur sowie das Angebot an Licht und Nahrung entscheiden darüber, wie sich das Leben im Meer in der Tiefe verteilt. Fachleute unterscheiden dabei fünf Tiefenzonen.