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5 Die Küsten – ein wertvoller Lebensraum unter Druck

Vom Werden und Vergehen der Küsten

Vom Werden und Vergehen der Küsten © Richard Taylor/ 4Corners/Schapowalow/Mato

Vom Werden und Vergehen der Küsten

> Küsten sind ein dynamischer Lebensraum. Der Küstenverlauf wird von Naturkräften beeinflusst und reagiert an vielen Stellen stark auf variierende Umweltbedingungen. Andererseits greift aber auch der Mensch in den Küstenraum ein. Er besiedelt und bewirtschaftet die Küstenzone und baut Rohstoffe ab. Diese Eingriffe stehen im Zusammenspiel mit geologischen und biologischen Prozessen und können verschiedenste Veränderungen nach sich ziehen. Überhaupt ist die Entwicklungsgeschichte des Menschen eng mit den Küsten verknüpft.

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Besondere Anziehungskraft

Küsten sind ein besonderer Lebensraum. Sie sind der Übergangsbereich zwischen Land und Meer und werden von beiden Sphären beeinflusst. Flüsse tragen Nährstoffe vom Land in die Küstengewässer und bilden somit die Grundlage der marinen Nahrungskette. Meere bewegen Sedimente, spülen sie an, lagern sie um oder tragen sie ab, wodurch sich die Gestalt der Küste ändert. Kein anderer Meereslebensraum ist produktiver. Küsten liefern Nahrung in Form von Fisch und Meeresfrüchten. Sie sind aber auch ein wichtiger Transportweg für die Schifffahrt und werden intensiv für die Gewinnung von Erdgas und Erdöl genutzt. Zugleich sind Küsten für Millionen von Urlaubern ein geschätzter Erholungsraum. Zahlreiche Städte entwickelten sich an den Küsten, und Industrien und Kraftwerke nutzen die dort oft gut ent­wickelte Infrastruktur.
1.1 > Viele Städte entwickelten sich an Küsten. Der Istanbuler Stadtteil Beyoğlu zum Beispiel ist mehrere Tausend Jahre alt. Er liegt am Goldenen Horn, jener fjordartigen Einbuchtung, die den europäischen Teil der Metropole in einen nördlichen und in einen südlichen Bereich trennt.
Abb. 1.1: Viele Städte entwickelten sich an Küsten. Der Istanbuler Stadtteil Beyoğlu zum Beispiel ist mehrere Tausend Jahre alt. Er liegt am Goldenen Horn, jener fjordartigen Einbuchtung, die den europäischen Teil der Metropole in einen nördlichen und in einen südlichen Bereich trennt. © Arnaud Spani/hemis.fr/Fotofinder.com
Insgesamt sind die Küstenzonen der Erde sehr viel­gestaltig und für Menschen, Tiere und Planzen, aber auch für die Atmosphäre und das Klima von großer Bedeutung, denn
  • sie umfassen etwa 20 Prozent der Erdoberfläche;
  • sie bieten wichtige Transportwege und Industriestandorte;
  • sie sind ein bevorzugtes Erholungs- und Tourismusgebiet;
  • sie sind Rohstoffquelle für Mineralien und fossile Rohstoffe;
  • sie beinhalten wichtige Ökosysteme mit einer großen Artenvielfalt;
  • sie wirken als eine wichtige Sedimentationsfalle, die Sedimente aus Flüssen bindet;
  • durch ihre Pufferwirkung zwischen Land und Meer beeinflussen sie viele globale Parameter;
  • 75 Prozent aller Megastädte mit einer Einwohnerzahl von mehr als 10 Millionen befinden sich in den Küstenzonen;
  • 90 Prozent der globalen Fischerei finden in Küsten­gewässern statt.
Die Attraktivität der Küsten für den Menschen ist bis heute ungebrochen. Die Küstenbevölkerung wächst weltweit in rasantem Tempo. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen leben heute rund 2,8 Milliarden Menschen in einem Abstand von maximal 100 Kilometern zur Küste. Von den 20 Megastädten der Welt mit jeweils mehr als 10 Millionen Menschen liegen 13 in Küstennähe. Dazu zählen die Städte beziehungsweise die Ballungszentren Mumbai (18,2 Millionen), Dhaka (14,4 Millionen), Istanbul (14,4 Millionen), Kalkutta (14,3 Millionen) und Peking (14,3 Millionen). Nach Meinung vieler Experten wird die Verstädterung der Küstengebiete in den kommenden Jahren weiter zunehmen.

Die Küste – wo fängt sie an, wo hört sie auf?

Auf Landkarten werden Küsten in der Regel als Linien dargestellt, die das Festland vom Wasser trennen. Die Küste ist aber keine Linie, sondern ein mehr oder weniger breiter Saum zwischen Land und Wasser. Eine eindeutige Definition dieses Übergangsbereichs ist jedoch schwierig. In den 1950er-Jahren schlugen Wissenschaftler vor, die Küste als jenen Raum zu bezeichnen, der von der Brandung beeinflusst ist. Landwärts schließt das den Bereich ein, bis zu dem noch Salzwasserspritzer durch die Luft gelangen können, wodurch beispielsweise die Vegetation beeinflusst wird. Seewärts ist dies der Bereich, in dem sich die Brandung noch bemerkbar macht, beispielsweise indem sie den Meeresboden formt. Auch wenn in der Theorie versucht wird, den Begriff „Küste“ allgemeingültig zu definieren, spielen in der Praxis unterschiedliche Auslegungen eine Rolle. In der wissenschaftlichen Betrachtung der Küste dominieren je nach Fachrichtung verschiedene Aspekte. Biologen zum Beispiel konzentrieren sich insbesondere auf das Leben im Meer oder in Feuchtgebieten entlang der Küste oder in Flussmündungen. Experten für den Küstenschutz wiederum, die Deiche oder andere Schutzeinrichtungen planen, interessieren sich auch für das Hinterland, das bei Sturmfluten betroffen ist. Wirtschaftswissenschaftler schließlich definieren den Begriff „Küste“ besonders weit. So betrachten sie in der Regel nicht nur Häfen und Industriebetriebe an der Küste, sondern auch die Warenströme über das Meer oder bis ins Binnenland.
Auch Geologen und Ozeanografen haben in den vergangenen Jahrzehnten versucht, die Küsten der Welt systematisch zu erfassen und zu katalogisieren. Je nach Fokus gibt es auch hier verschiedene Ansätze. So werden Küsten danach unterschieden, ob es sich um „energiereiche“ Küstenformationen wie etwa Fels- oder Sandküsten handelt, die direkt von der Brandung umspült werden, oder, wie das Wattenmeer, um vergleichsweise ruhige, „energiearme“, Gebiete, die durch Sandbänke oder vorgelagerte Inseln geschützt sind.
Bei aller Verschiedenheit haben viele Küsten eines gemein: die große Bedeutung für den Menschen. Küsten waren der Ausgangspunkt für Entdeckungsreisen und das Ziel von Eroberern. Archäologen und Völkerkundler gehen davon aus, dass die Küsten schon seit Jahrtausenden bei der Besiedlung neuer Kontinente oder Inseln eine große Rolle spielten. Ehe der Mensch tief in das unbekannte Landesinnere vorstieß, ist er die Küste entlanggefahren, um geeignete Siedlungsgebiete zu suchen. Die ältesten Spuren einer solchen Siedlungsgeschichte findet man heute im Norden Australiens, der vor etwa 50 000 bis 40 000 Jahren von den Vorfahren der Aborigines besiedelt wurde, die vermutlich mit Booten von Inseln her­überkamen, die heute zu Indonesien gehören.
1.2 > Alfred Wegener (1880–1930) war ein deutscher Meteorologe, Polar- und Geoforscher. Ihm gelang es, die Idee von der Kontinental­verschie­bung wissenschaftlich zu untermauern. Seine Theorie allerdings hielt man lange für Spinnerei. Erst seit den 1970er-Jahren ist sie allgemein anerkannt.
Abb. 1.2: Alfred Wegener (1880–1930) war ein deutscher Meteorologe, Polar- und Geoforscher. Ihm gelang es, die Idee von der Kontinental­verschie­bung wissenschaftlich zu untermauern. Seine Theorie allerdings hielt man lange für Spinnerei. Erst seit den 1970er-Jahren ist sie allgemein anerkannt. © Alfred-Wegener-Institut

Dynamischer Lebensraum

Oft werden Küstenverläufe als fest und unverrückbar betrachtet. Der Mensch versucht, eine feste Linie zu halten, nicht zuletzt, um Städte und Werte zu schützen, die an den Küsten entstanden und konzentriert sind. Im Grunde aber gibt es kaum einen anderen Bereich, der so dynamisch und ständigen Veränderungen unterworfen ist wie die Küsten. Experten sprechen von einem transienten Lebensraum. Je nach Größe der betrachteten Zeiträume kann man verschiedene Arten der Veränderung unterscheiden. Die langsamste, zugleich aber gewaltigste Veränderung der Küsten wird durch die Bewegung der Kontinente verur­sacht. Dass sich die Kontinente bewegen, wurde erstmals von dem deutschen Forscher Alfred Wegener postuliert, der im Jahr 1912 seine Theorie von der Kontinentalverschiebung veröffentlichte. Diese Theorie wurde im Laufe der Jahrzehnte immer wieder ergänzt und erweitert. Heute spricht man von Plattentektonik. Demnach besteht die Erde aus mehreren Schichten, von denen die oberste Schicht, die Lithosphäre, langsam wandert. Die Lithosphäre setzt sich aus mehreren großen Platten zusammen, die nebeneinanderliegen und sich pro Jahr um bis zu 10 Zentimeter bewegen. Die Lithosphäre bildet die Kontinente, trägt aber auch die großen Ozeanbecken. Sie ist durchschnittlich etwa hundert Kilometer dick und gleitet auf einer zweiten Erdschicht, der Asthenosphäre, die unter ihr liegt.
1.3 > Kontinentale Masse entsteht und vergeht im Laufe von Jahrmillionen. In einem permanenten Zyklus kollidieren, driften und verändern die einzelnen Kontinentalplatten ihre Lage zueinander, wobei man bestimmte Stadien dieses Zyklus unterscheiden kann. Manche Stadien sind nach Regionen benannt, die sich gerade in dieser Phase befinden. Als Erster beschrieb diesen Zyklus der kanadische Geowissenschaftler John Tuzo Wilson.
Abb. 1.3: Kontinentale Masse entsteht und vergeht im Laufe von Jahrmillionen. In einem permanenten Zyklus kollidieren, driften und verändern die einzelnen Kontinentalplatten ihre Lage zueinander, wobei man bestimmte Stadien dieses Zyklus unterscheiden kann.  Manche Stadien sind nach Regionen benannt, die sich gerade in dieser Phase befinden. Als Erster beschrieb diesen Zyklus der kanadische Geowissenschaftler John Tuzo Wilson. © maribus
An manchen Stellen schieben sich die Platten der Lithosphäre übereinander, wodurch im Laufe von mehreren Millionen Jahren hohe Gebirge wie der Himalaja aufgefaltet wurden. In anderen Fällen reiben die Platten an­einander oder driften auseinander. Von diesen Bewegungen sind insbesondere die Küsten und flachen Meeresbereiche, die Schelfe, betroffen, da sie am Rand der kon­tinentalen Teile der Platten liegen und somit bei der Kontinentalverschiebung stark verformt werden.
In vielen Gebirgen weltweit, etwa in den Alpen, findet man heute die Überreste ehemaliger Küstenmeere: Versteinerungen von Muscheln, Schnecken und anderen Organismen der flachen Küstengewässer. Die Kontinentalverschiebung ändert die Gestalt der Küsten zusätzlich durch einen weiteren Mechanismus. Jedes Mal, wenn sich ein Gebirge an Land auffaltet, also sich kontinentale Teile der Platten übereinanderschieben und damit quasi aus dem Wasser entfernen, sinkt zum einen der Meeresspiegel. Allerdings steigt er auch, da Magma an den ozeanischen Rücken emporquillt und dieses durch sein Volumen das Wasser verdrängt.

Der Superkontinent zerfällt

Im Laufe der Erdgeschichte wechselten sich mehrere Phasen ab. So gab es Zeiten, in denen die Kontinentalplatten in Form eines einzigen Superkontinents oder einiger weniger Großkontinente miteinander verbunden waren. Dann folgten Phasen, in denen die Riesen- und Großkontinente wieder auseinanderdrifteten. Diese Phasen werden nach dem kanadischen Geowissenschaftler John Tuzo Wilson, der dieses Prinzip erstmals in den 1960er-Jahren in einem Fachartikel beschrieb, als Wilson-Zyklen bezeichnet. Der jüngste dieser Zyklen begann vor etwa 300 Mil­lionen Jahren, als die Kontinentalplatten miteinander kollidierten und den Superkontinent Pangaea formten. Vor etwa 230 Millionen Jahren begann Pangaea wieder zu zerfallen und trennte sich zunächst in einen nördlichen (Laurasia) und in einen südlichen Teil (Gondwana). In einer zweiten Phase spaltete sich dann Gondwana vor 140 Millionen Jahren in die Landmassen auf, aus denen das heutige Afrika, Südamerika, Indien und Australien hervorgingen.
1.4 > Die Kontinentalplatten tragen sowohl die Landmasse als auch die Ozeane. Sie bewegen sich pro Jahr um bis zu mehrere Zentimeter. An manchen Stellen entfernen sich Kontinentalplatten voneinander wie zum Beispiel am Mittelatlantischen Rücken. Anderswo schieben sich Platten übereinander. So taucht die Indische unter die Eurasische Platte, wodurch der Himalaja weiter aufgefaltet wird.
Abb. 1.4: Die Kontinentalplatten tragen sowohl die Landmasse als auch die Ozeane. Sie bewegen sich pro Jahr um bis zu mehrere Zentimeter. An manchen Stellen entfernen sich Kontinentalplatten voneinander wie zum Beispiel am Mittelatlantischen Rücken. Anderswo schieben sich Platten übereinander. So taucht die Indische unter die Eurasische Platte, wodurch der Himalaja weiter aufgefaltet wird. © maribus
Abb. 1.5: Vor Jahrmillionen bildeten die Kontinentalplatten eine weitgehend zusammenhängende Landmasse, den Superkontinent Pangaea. Den Atlantischen Ozean gab es damals noch nicht. © maribus 1.5 > Vor Jahrmillionen bildeten die Kontinentalplatten eine weitgehend zusammenhängende Landmasse, den Superkontinent Pangaea. Den Atlantischen Ozean gab es damals noch nicht.
Der Zerfall Laurasias begann vor circa 65 Millionen Jahren, als sich die nordamerika­nische von der eurasischen Landmasse trennte. Dadurch öffnete sich der Nordatlantik, Indien wanderte mehr als 6000 Kilometer nach Nordosten und kollidierte schließlich vor etwa 40 Millionen Jahren mit der Eurasischen Platte. Im Laufe der Zeit faltete sich dadurch der Himalaja auf. Noch heute wandert Indien langsam Richtung Norden, wodurch der Himalaja jedes Jahr um etwa 1 Zentimeter in die Höhe wächst. Evolutionsbiologen gehen davon aus, dass die frühe Phase des Auseinanderbrechens von Pangaea – und die damit einhergehende Bildung frischer Küsten – die Entstehung neuer Arten begünstigt hat.

Landgang des Lebens

Durch die Wanderung der Kontinente wurden Küsten nicht nur neu geschaffen oder vernichtet, sondern auch verschoben. Ganze Küstenregionen drifteten in andere Klimazonen, was wiederum eine Anpassung der existenten und die Entstehung neuer Lebensformen bewirkte.
1.6 > Dass sich die Kontinentalplatten bewegen, ist in Island deutlich zu erkennen. Die Insel liegt teils auf der Eurasischen, teils auf der Nordamerikanischen Platte. Beide driften jedes Jahr um wenige Zentimeter auseinander. Der Riss, der sich über die Insel zieht, wird als Silfra-Spalte bezeichnet.
Abb. 1.6: Dass sich die Kontinentalplatten bewegen, ist in Island deutlich zu erkennen. Die Insel liegt teils auf der Eurasischen, teils auf der Nordamerikanischen Platte. Beide driften jedes Jahr um wenige Zentimeter auseinander. Der Riss, der sich über die Insel zieht, wird als Silfra-Spalte bezeichnet. © Aurora/Getty Images

Zusatzinfo Die Evolution des Aals – eine Sache der Kontinentaldrift

Ein interessanter Aspekt ist hierbei, wie die Rolle der Küsten beim Übergang des Lebens vom Meer auf das Land einzuschätzen ist. Als gesichert gilt heute, dass sich die ersten Lebensformen im Meer entwickelten und der Landgang des Lebens sich an mehreren Orten, zu unterschiedlichen Zeit­punkten und in unterschiedlichen Zeit­räumen abgespielt hat. Dieser vollzog sich bei verschiedenen Organismengruppen völlig unabhängig voneinander. So nimmt man an, dass die Arthropoden, die Glieder­füßer, zu denen Krebstiere, Insekten und Spinnentiere zählen, unabhängig von den Wirbeltieren das Land besiedelt haben. Genetische Analysen haben ergeben, dass die Vorfahren der heutigen Insekten vor etwa 480 Millionen Jahren von der aquatischen zur terrestrischen Lebensweise übergingen.
1.8 > Wale haben sich aus landlebenden Säugetieren entwickelt. Ihre terrestrische Herkunft ist daran zu erkennen, dass sie ihre Schwanzflosse vertikal schwingen, also eine Auf-und-ab-Bewegung wie zum Beispiel Raubkatzen vollführen. Fische hingegen bewegen die Schwanzflosse horizontal hin und her.
Abb. 1.8: Wale haben sich aus landlebenden Säugetieren entwickelt. Ihre terrestrische Herkunft ist daran zu erkennen, dass sie ihre Schwanzflosse vertikal schwingen, also eine Auf-und-ab-Bewegung wie zum Beispiel Raubkatzen vollführen. Fische hingegen bewegen die Schwanzflosse horizontal hin und her. © D. Fleetham/SeaTops.com
Ferner wird angenommen, dass der Landgang der Wirbeltiere vor rund 415 Millionen Jahren begann und bis vor 360 Millionen Jahren andauerte. Vermutlich entwickelten sich die ersten Landwirbeltiere aus Knochenfischen. Die ersten amphibischen Lebewesen könnten Tiere aus der Gattung der Kenichthys gewesen sein. Überreste dieser kleinen Tiere, deren Schädel nur wenige Zentimeter lang sind, wurden unter anderem in China gefunden und auf ein Alter von etwa 395 Millionen Jahren geschätzt. Möglicherweise haben sie anfangs auch Jagd auf Insekten gemacht. Sie könnten auch küstennahe Feuchtgebiete, Flussmündungen, feuchte Flussufer und Brackwasserbereiche besiedelt haben, in denen sich Flusswasser und salziges Meerwasser mischten. Mit den Amphibien gibt es auch heute noch eine Tiergruppe, die sowohl im Wasser als auch an Land lebt. Kröten brauchen Gewässer, um sich fortzupflanzen. Auch die Entwicklung der Larven verläuft im Wasser. Für die ausgewachsenen Tiere wiederum ist das Land der dominierende Lebensraum, in dem sie nach Beute jagen und sich paaren. >
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