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Das MARPOL-Übereinkommen

Das MARPOL-Übereinkommen ist eine weltweit geltende Konvention, mit der die Verschmutzung der Meere durch die Schifffahrt deutlich verringert wurde. Es wurde 1973 von der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation (International Maritime Organization, IMO) verabschiedet. 1978 wurde das Übereinkommen noch einmal erweitert, woher die Bezeichnung MARPOL 73/78 stammt. Es besteht aus einem allgemeinen Vertragswerk und mehreren Anhängen. Während das Vertragswerk nur allgemeine Regeln und den Anwendungsbereich definiert, enthalten die Anhänge klare Vorschriften für den Umgang mit Abwasser, Müll, Öl und Schadstoffen auf Schiffen. Anhang 1 regelt den Umgang mit Öl und trat im Oktober 1983 in Kraft. Er schreibt unter anderem vor, Auffanganlagen für Altöl in Häfen zu installieren, und regelt die Einführung von Doppelhüllentankern. Gemäß Anhang 1 muss die Besatzung zudem ein Öltagebuch führen, in dem der Verbleib sämtlicher Mengen an Öl und ölverschmutztem Wasser an Bord protokolliert wird. Textende