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Mit den Meeren leben.

Autoren und Mitwirkende WOR 3

> Zur Erstellung des „World Ocean Review 3“ 2014 haben viele Experten mit ihrem Fachwissen beigetragen. Betei­ligt waren insbesondere Wissenschaftler, die gemeinsam im Exzellenzcluster „Ozean der Zukunft“ zu Fragestellungen der Entwicklung unserer Meere forschen.
Mitwirkende WOR 3
Dr. Christian Bücker
Geophysiker, Leiter Forschung und Entwicklung in einem deutschen Unternehmen der Kohlenwasserstoffexploration und -produktion. Spezialgebiet Bohrlochgeophysik, vielfältige Erfahrung aus der Teilnahme an wissenschaftlichen Bohrprojekten wie dem KTB (Kontinentales Tiefbohrprogramm) der Bundesrepublik Deutschland, dem internationalen Ocean Drilling Program (ODP) und dem Cape Roberts Antarctic Drilling Project (CRP). Forschungsaufenthalte in der Antarktis. Langjährige Tätigkeit auf Bohrungen der Kohlenwasserstoffindustrie im In- und Ausland. Nebenbei Co-Editor des „International Journal of Earth Sciences“, Mitarbeit in Wissenschaftlichen Beiräten in Kiel und Hannover sowie Lehrbeauftragter an der Universität Hamburg. Sein Fachinteresse gilt den Bohrlochmessungen und einer statistisch abgesicherten objektivierten Bewertung der zugrunde liegenden gesteinsphysikalischen Parameter. > web
Dr. Uwe Jenisch
Honorarprofessor für Internationales Seerecht am Walther-Schücking-Institut für Internationales Recht an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU), zugleich Mitglied des Exzellenzclusters „Ozean der Zukunft“. Als Verwaltungsjurist hat er seit 1970 in verschiedenen deutschen Ministerien für die Schifffahrt, die Meeresforschung und -technik und für das Seerecht gearbeitet. Er war Mitglied der Deutschen Seerechtsdelegation bei der 3. UN-Seerechtskonferenz der Vereinten Nationen und hat Seerecht an den Universitäten Kiel und Rostock sowie an der World Maritime University in Malmö gelehrt. Aktuelle Arbeitsgebiete sind das Recht des Tiefseebergbaus, die Rechtslage der Arktis und Fragen der maritimen Sicherheit. > web
Stephan Lutter
Meeresökologe und Zoologe für den World Wide Fund for Nature (WWF) Deutschland und WWF International im Bereich Meeresschutz. Er verfolgt und dokumentiert die weltweite Entwicklung von „Ocean Governance“. Als Referent für internationalen Meeresschutz und Meeresschutzgebiete vertritt er den WWF in zahlreichen internationalen Gremien, unter anderem dem Abkommen zum Schutz der Meeresumwelt des Nordostatlantiks (OSPAR) und der Nordostatlantischen Fischereikommission (NEAFC) sowie einschlägigen Arbeitsgruppen der EU zur Umsetzung von Natura 2000 und der Meeresstrategierahmenrichtlinie (MSRL). Er war maßgeblich an der Ausweisung der „Charlie-Gibbs Marine Protected Area“ auf der Hohen See des Nordostatlantiks und vieler anderer küstenferner Meeresschutzgebiete beteiligt. Im Vordergrund seiner Arbeit stehen außerdem Schutzmaßnahmen für bedrohte Arten, Lebensräume und -gemeinschaften der Hochsee und Tiefsee durch Regulierung von Fischerei, extraktiven Industrien und Schifffahrt. > web
Prof.  Dr.  Nele  Matz-Lück
Co-Direktorin des Walther-Schücking-Instituts für Internationales Recht an der CAU Kiel. Ihre Forschungsschwerpunkte sind das internationale Seerecht sowie das internationale Umweltrecht. Ihr besonderes Interesse gilt dabei dem Meeresumweltschutz in Bezug auf verschiedene Nutzungen der Ozeane durch den Menschen, zum Beispiel beim Ressourcenabbau, aber auch im Zusammenhang mit der Schifffahrt. Eine weitere konkrete Fragestellung betrifft Inhalt und Grenzen der Ausweisung von Schutzgebieten auf Hoher See. > web
Jürgen Messner
Erdölgeologe bei der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR). Er berät Ministerien, Fachbehörden und Industrie bezüglich der globalen Verfügbarkeit von fossilen Energierohstoffen und ist verantwortlicher Referent für den Bereich Erdgas. Zuvor war er beim niedersächsischen Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie unter anderem zuständig für die jährliche Berichterstattung der deutschen Erdöl- und Erdgasvorräte. Er blickt darüber hinaus auf eine langjährige Industrie-tätigkeit zurück, in der er zu Beginn auch verantwortlich für den Ablauf des Bohrbetriebs auf Plattformen in der britischen Nordsee war. Er hat zahlreiche Projekte zur Aufsuchung und Gewinnung von Erdöl und Erdgas weltweit geleitet und konnte in vielen Studien seine erdölgeologische Expertise einbringen. Ein Schwerpunkt dabei war die geologische Beckenanalyse hinsichtlich des Vorkommens von Kohlenwasserstoffen. > web
Dr. Sven Petersen
Mineraloge am Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung GEOMAR, Kiel. Er erforscht die Genese und zeitliche Entwicklung submariner heißer Quellen und der mit ihnen assoziierten Erzablagerungen. Sein Interesse gilt dabei, neben der Untersuchung des Rohstoffpotenzials dieser Vorkommen aus dem Meer, der Erforschung des Untergrunds der Vorkommen durch Bohrungen und der Nutzung autonomer Unterwasserfahrzeuge für die Exploration mariner Rohstoffe. > web
Prof. Dr. Lars H. Rüpke
Geophysiker am Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung GEOMAR, Kiel. Seine Arbeitsgruppe entwickelt Computermodelle, welche die grundlegenden Prozesse der Ressourcenbildung am Meeresboden simulieren. Diese Modelle helfen bei globalen Ressourcenabschätzungen und erlauben eine Synthese interdisziplinärer Ergebnisse. Forschungsschwerpunkte sind Hydrothermalsysteme am Meeresboden, passive Kontinentalränder sowie marine Gashydratvorkommen. > web
Dr. Ulrich Schwarz-Schampera
Lagerstättenexperte und Rohstoffgeologe bei der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR). Er berät Ministerien, Fachbehörden und Industrie bezüglich der geologischen Anreicherung und globalen Verfügbarkeit von Metallen (Bunt- und Edelmetalle; Hochtechnologiemetalle) und ihrer lagerstättengenetischen Stellung. Er ist verantwortlicher Projektleiter für die Beantragung und Durchführung des INDEX-Programms zur Exploration polymetallischer Sulfidvorkommen im Indischen Ozean bei der Internationalen Meeresbodenbehörde im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie. Er arbeitet seit mehr als zwanzig Jahren an aktiven Hydrothermalvorkommen am Meeresboden sowie deren fossilen Äquivalenten an Land, vorrangig in Kanada und Südafrika. Darüber hinaus war er zwischen 2004 und 2011 alleiniger deutscher Vertreter in der Urangruppe der Internationalen Atomenergie-Organisation IAEA. > web
Prof. Dr. Klaus Wallmann
Geochemiker am Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung GEOMAR, Kiel. Seine Interessenschwerpunkte sind Gashydrate im Meeresboden, ihre Entstehung und Stabilität sowie kalte Quellen und Schlammvulkane am Meeresboden. Zudem untersucht er den mikrobiellen Abbau organischer Substanzen in Meeressedimenten und die Rückführung von Nährstoffen vom Sediment in das Ozeanwasser. > web

Weitere Mitarbeiter dieses Bandes:
Prof. Dr. Christian Berndt
Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung GEOMAR, Kiel > web
Dr. Jörg Bialas
Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung GEOMAR, Kiel > web
Johannes Fuchs
Walther-Schücking-Institut für 
Internationales Recht der CAU, Kiel > web